1974 geboren in Wetzikon bei Zürich

1994 Matura mit Schwerpunkt Musik

1995 - 1999 Geigenbauschule Mittenwald und Lehre bei Rudolf Isler in Glarus und Zürich

1999 Abschluss in Brienz mit Auszeichnung

1999 - 2001 arbeitet bei Ulrike Wiebel in Leiden, Holland

2001 - 2005 arbeitet für Christophe Landon in New York, USA, davon zwei Jahre als Werkstattchefin

ab 2005 selbständig in Zürich, spezialisiert auf grössere Restaurationen für Geschäfte wie Florian Leonhard in London, Christophe Landon in New York, Andreas Post in Amsterdam, Johannes Leuthold in Zürich.

zudem immer wieder begeistert vom Neubau gepackt

2015 Umzug nach Zürich-Oerlikon ins Hunziker Areal, intensivere Neubau Tätigkeit

2017  organisiert "WERKPLATZ GEIGE 2017" , eine Ausstellung für Neubau im Verbund mit Simone Escher und Johannes Leuthold

2017 Teilnahme als Gast bei "KLANGESTALTEN" in Wien

2019 organisiert "WERKPLATZ GEIGE 2019" , eine Ausstellung für Neubau im Verbund mit Simone Escher und Kapar Pankow 


Mitglied des Schweiz. Verbands der Geigenbauer und Bogenmacher, SVGB
Mitglied der American Violin Society, SVA



Seit meiner Ausbildung als Geigenbauerin bin ich fasziniert von den unterschiedlichen Aspekten dieses Berufs. Trotzdem ist eine gewisse Spezialisierung sinnvoll, um die beste Qualität in der Arbeit zu erreichen. Neubau und Restauration habe ich als meine Schwerpunkte gewählt.

Restauration fasziniert mich, weil man bei jedem Instrument auf eine ganz neue Herausforderung trifft, jedes Mal individuelle Lösungen suchen muss und die Arbeitsmethoden sich dauernd weiter entwickeln. Mit grosser Freude arbeite ich an einem alten Instrument, welches Jahrhunderte miterlebt hat und seine eigene Entstehung und Geschichte erzählt. Ihm gerecht zu werden versuche ich, indem einerseits soviel Orginalmaterial, wie möglich erhalten bleibt und andererseits optimale Bedingungen geschaffen werden, damit es auch in Zukunft in den Händen weiterer Musiker weiterklingen kann.

Neubau ist mein Ausgleich zur Restauration. Hier darf ich selber entscheiden, welchen Stil ich mag, wie ich arbeiten will und welches Modell ich wähle. Klassische Meister inspirieren mich und das ständige Studium deren Arbeit wird durch den Schwerpunkt Restauration ermöglicht. Genauso wichtig ist es mir jedoch, meinen eigenen Stil umzusetzen, ebenfalls beeinflusst durch andere Kunstformen und die Zeit, in der ich lebe. Damit das neu entstandene Instrument seine Geschichte erleben kann, gebe ich ihm so einen eigenen Charakter, damit es den Spieler herausfordert und ihn zum gemeinsamen Musizieren anregt.

Sowohl in der Restauration wie auch im Neubau ist die Klangeinstellung ein ganz wichtiger Teil, der sowohl in der eigentlichen Arbeit, wie auch am Ende mit dem Musiker zusammen an allererster Stelle berücksichtigt wird. Während meiner Lehr- und Gesellenjahre habe ich Einsicht erhalten in ganz unterschiedliche Klangideale und Einstellungsmethoden, welche ich seither vergleiche und weiter verfolge. Dadurch schaffe ich für jeden Spieler und sein Instrument die optimalen Bedingungen.